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ISO-Datei auf einen USB-Stick schreiben


ISO-Dateien von Linux-Distributionen und Live-Systemen können fortgeschrittene Anwender ohne andere Programme einfach mit dem Kommandozeilentool dd auf einen USB-Stick oder eine Speicherkarte transferieren. Anschließend kann ein Rechner von diesem Datenträger, um das Linux-System oder die Distribution live zu nutzen oder zu installieren.

So geht's: Bei dieser Methode müssen Sie genau aufpassen, dass Sie das richtige Medium zum Beschreiben angeben, um nicht versehentlich eine Partition auf der Festplatte zu überschreiben. Folgendermaßen gehen Sie dabei vor: Stecken Sie Ihren USB-Stick an den Rechner an, und öffnen Sie ein Terminal-Fenster. Unter Ubuntu/Debian verrät der Befehl dmesg, welchen Device-Node das System dem USB-Stick zugeordnet hat. Alternativ warten Sie mit dem Anstecken des USB-Sticks und tippen zunächst in einem Terminal-Fenster

tail -f /var/log/messages

um die Kernelmeldungen live mit zu verfolgen. Wenn Sie jetzt den Stick anstecken, erhalten Sie auch hier in der Konsole eine Ausgabe, in der Sie unter anderem auch den Gerätenamen (beispielsweise sdb1) lesen. Um nun das Image auf den Stick zu kopieren, tippen Sie in einem Terminalfenster den folgenden dd-Befehl mit angepassten Pfaden ein. Setzen Sie dabei nach if= den Pfad und Namen der IMG-Datei ein und nach of= den Pfad zu Ihrem USB-Stick.

sudo dd if=/home/lmd/downloads/image.img of=/dev/sdb1 bs=1M

Bestätigen Sie mit Ihrem Benutzerpasswort. Falls Ihre Distribution nicht sudo verwendet, verschaffen Sie sich zunächst mit su und der Eingabe Ihres root-Passworts Administratorrechte und tippen den Befehl dann ohne vorangestelltes sudo ein. Das Ausführen des Befehls dauert eine Weile, die Konsole gibt in dieser Zeit keine Rückmeldung. Warten Sie einfach ab, bis der Prompt erneut erscheint, dann können Sie den USB-Stick verwenden.